Sep 15, 2021
Julius Komp

"Pressemitteilungen" - Online Shopping in der Schweiz – Ganz einfach?

In diesem Blogbeitrag liest du, welche Schwierigkeiten für deutsche Online-Händler beim Vertrieb ...

"Pressemitteilungen" - Online Shopping in der Schweiz – Ganz einfach?

Jeder kennt es:

Es ist Samstagnachmittag, draußen regnet es und eigentlich spricht nichts dagegen, den ganzen Tag mit der Lieblingsserie auf der Couch zu verbringen und das wohl verdiente Wochenende zu genießen. Eigentlich. Denn da wäre noch die Einkaufsliste mit den Must-Haves für den anstehenden Urlaub und das Geburtstagsgeschenk für die Nichte, für das seit Tagen die zündende Idee fehlt.

Die scheinbar einfache Lösung? Klar - In Online-Stores stöbern, sich inspirieren lassen, die To-Dos so Stück für Stück bequem von zu Hause aus abhaken und währenddessen bei einer heißen Tasse Tee dem Regen lauschen.

Einziger Haken an der Sache -Die Couch, von der Online geshoppt werden soll, steht in einer Wohnung in der Schweiz.

Wieso Haken fragst du dich vielleicht?

Schließlich bietet die Schweiz mit 8,5 Millionen Einwohnern einen riesiges Potenzial möglicher Neukunden. Laut Deutschlands größtem Marktforschungsinstitut GfK ist die durchschnittliche Kaufkraft der Schweizer mit 40.739 Euro pro Person dreimal so hoch wie der europäische Durchschnitt und liegt damit auf Platz zwei des Rankings europäischer Märkte.

Klingt zu schön um wahr zu sein?

Stimmt. Online-Shopping in der Schweiz ist nämlich bei Weitem nicht so einfach möglich, wie hierzulande.Denn die Schweiz ist nicht Teil der EU und damit kein Mitglied der Zollunion. Sie spielt nach ihren ganz eigenen Regeln – und die sind teilweise nicht leicht zu durchschauen.

Die Schwierigkeiten des E-Commerce in der Schweiz

Als einziger in der Welthandelsorganisation nutzt der Schweizer Zoll zur Berechnung der Zollgebühr das Artikelgewicht und nicht dessen Wert, wie andere Handelsnationen es tun. Daher muss für jedes Paket zunächst das Bruttogewicht bestimmt werden, um das für die Verzollung benötigte Gewicht zu erhalten. Das bedeutet für Onlineshops einen erheblichen zeitlichen als auch personellen Mehraufwand.

Hinzu kommen hohe Versandkosten, steuerliche Vorgaben und Einfuhrabgaben sowie eine Bearbeitungsgebühr für den jeweiligen Zusteller und den Zolldeklaranten. Schnell verlieren Online-Händler hier den Überblick. In der Folge leiden meist die Kunden, die mit langen Lieferzeiten und unerfreulichen Nachzahlungen an der Haustür konfrontiert werden.

Kein Wunder also, dass Online-Händler den hohen Aufwand, die Kosten aber auch den Verlust ihrer Kunden scheuen. Schließlich sind Extrakosten wie Versand, Steuern und Gebühren bei Weitem die gravierendsten Gründe für den Abbruch eines Online-Kaufs während der Kaufabwicklung.

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